Entspannte Feiertage – So geht’s!

Entspannte Feiertage in Kuschelsocken vor dem Kaemin

Na, hast Du auch schon überall Kinderbasteleien hängen? Oder etwas, erm, eleganteren Weihnachtschmuck gekauft? 😉 Vielleicht kannst Du mit dem ganzen Weihnachts-Tam-Tam auch nicht viel anfangen, würdest Dich am liebsten verkriechen und an entspannte Feiertage ist für Dich nicht mal zu denken. 

Egal, ob Weihnachtsfan oder nicht, die nächsten Wochen bergen ganz schön viel Mental-Load-Potenzial für uns Eltern: welche Geschenke müssen wir noch besorgen? Wie verbringen wir die Feiertage, wo feiern wir und mit wem? Was soll es zu essen geben? 

Heute bringen wir etwas Entschleunigung in die Weihnachtsvorbereitungen.

Machen wir uns nichts vor: dieses besinnlich-fröhliche Weihnachtsgefühl, das sich beim Anblick der lichtergeschmückten Straßen vielleicht einstellt, verfliegt, wenn wir an all unsere To-Dos denken. Die gute Nachricht: es muss nicht so sein. Wir haben es weitgehend in der Hand, ob und wie wir uns stressen lassen.

Jesper Juul, der bekannte dänische Familientherapeut, hat ja einen meiner Liebingssätze geprägt: “Für die Stimmung in der Familie sind allein die Eltern zuständig”. Will sagen, dass wir eine Wahl haben und mit klugen, vielleicht unkonventionellen Entscheidungen für eine stressfreie Atmosphäre sorgen können. Auch an Weihnachten.

Entspannte Feiertage – So geht’s!

Der erste Schritt dabei: selbst entspannt sein. 😇 Selten so gelacht, denkst Du vielleicht. Es hilft, sich mit seinen Grenzen zu beschäftigen. Studien zeigen, dass unser Stresslevel steigt, wenn wir unsere persönlichen Limits nicht beachten. Unser Körper spannt sich an. Wir können nicht mehr klar denken. Ruhig zu bleiben oder gar empathisch zu handeln, fällt uns viel schwerer. Wir flippen einfach schneller aus. Und die Stimmung ist im Keller.🤯

Daher ist es wichtig, dass es gar nicht erst soweit kommt.

Mit diesen 3 Schritten kommst Du mit Deinen Grenzen besser klar:

#1. Hör auf Deine Intuition:

Wir haben normalerweise ein ganz gutes Bauchgefühl dafür, was sich gut und stimmig anfühlt. Was sagt Dein Bauch zum Weihnachtsfest mit den eigenen Eltern oder Schwiegereltern versus nur im engsten Kreis? Frage Dich konkret, was Deine eigenen Wünsche und Bedürfnisse sind für die freien Tage. Versuche auch, zu verstehen, was Dein*e Partner*in und die Kids brauchen

#2. Erkenne Deine Grenzen an:

Wir alle haben nur begrenzte Energie, um Dinge zu erledigen, physisch und auch emotional. 🔥 Du kannst Dir Raum geben, wenn Du selektiven Perfektionismus praktiziert. Gleichzeitig hilft es, anzuerkennen, dass eine gewisse Fremdbestimmung durch die Kids normal ist und zu jedem Familienleben dazugehört. Deine Kinder brauchen in vielerlei Hinsicht Deine Unterstützung – auch während der Feiertage. Akzeptanz hilft, Deine Erwartungen an die Feiertage zu steuern und Frustration zu reduzieren

#3. Steh für Deine Grenzen ein:

Es ist wichtig, Nein sagen zu lernen zu Anfragen und Anforderungen. Vor allem, wenn sie auf “das macht man doch so” oder “weil es immer schon so war” beruhen. Weihnachten ist zwar ein traditionelles Fest – aber ihr als Familie könnt es für euch neu interpretieren. Und wann, wenn nicht dieses Jahr, werden auch eher ungewöhnliche Entscheidungen respektiert 😉

Soweit die Prävention. Und wenn die Anspannung doch mal spürbar in der Luft liegt?

3 SOS-Tipps für Dich:

#1. Geht raus in den Wald, in den Park, aufs Feld – macht einen Spaziergang und sucht das Christkind (so hieß das früher immer bei uns). Frische Luft tut gut, baut Stress ab und kann Gemüter beruhigen 🎄

#2. Atme bewusst in den Bauch – eine tiefe Atmung entspannt Deinen Körper und löst Anspannung. Bauch rausstrecken ganz klar erlaubt – Du kannst es ja getrost auf Plätzchen, Stollen und Co. schieben 😮‍💨

#3. Lacht zusammen – wenn wir lachen, schütten wir Glückshormone aus. Lachen verbindet und Lachen ist Kommunikation. Ansteckend ist es obendrein 🤣

Wir wünschen Dir viel Gelassenheit in der Weihnachtsvorbereitung und entspannte Feiertage. After all, tomorrow is another day.